LARP und die AGB

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay
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Unter den AGB ´s versteht man vom Anbieter einseitig eingebrachte, vorformulierte Vertragsformulierungen, welche in der Regel für mehrere Veranstaltungen und damit Vertragssituationen gelten. In den AGBs formuliert der Vertragsgeber jene Dinge (Bsp. Fotoerlaubnis, Bezahlung, Rücktritt ect.) welche sonst in Einzelverträgen mühsam extra geregelt werden müssten. Um eine Wirksamkeit der Vertragsbedingungen zu gewährleisten bedingt es sich jedoch diese mit der Anmeldung zu verknüpfen. Aus diesem Grunde sollte die Anmeldung eindeutig mit einem „Ich habe die AGBs gelesen und bin damit einverstanden“ oder „Ich erkenne die umseitig abgedruckten allgemeinen Geschäftsbedingungen des Veranstalters an.“ versehen sein.

Um die AGBs gültig zu erhalte sollte man in der Formulierung darauf aufpassen keinen Vertragspartner unangemessen zu benachteiligen (Auf den gerichtlichen Spielraum sei in diesem Zusammenhang hingewiesen!), gegen geltendes Recht zu verstoßen, unverständlich für den Leser zu sein. All diese Punkte können dazu führen, dass die jeweilige Klausel durch entsprechende gesetzliche Regeln ersetzt wird. Die restlichen Klauseln bleiben jedoch erhalten. Einfach formuliert kann man sagen, dass eure AGBs auch für eure Großeltern verständlich sein müssen.

Die LARPzeit hat hier Muster – AGB als Pdf und Muster – AGBs als Doc Datei abgelegt.

Inspiriert durch Cyrus

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